Marsch nach Berlin: erste Details

Worum es geht
Die Petition gegen Spekulation mit Nahrungsmitteln soll nach Berlin gebracht werden.  Wir haben uns für einen Fussmarsch entschieden.  Die Petition soll an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags und möglicherweise auch an interessierte Bundestagsabgeordnete übergeben werden.  Mehr dazu folgt in Kürze.

Der Name
Der Marsch nach Berlin braucht einen Namen.  Wie wär’s mit Hungermarsch?  Schliesslich hungert es uns nach:

  • Gerechtigkeit für die Menschen in den armen Ländern der Erde,
  • strikter Einhaltung der Menschenrechte durch die Bundesrepublik Deutschland,
  • einem Verbot der Spekulation mit Nahrungsmitteln in unserem Land,
  • politischen Vertretern, die Profil und Verstand zeigen und
  • mehr politischem Engagement der Bürger unseres Landes.

Nein, es ist nicht unser Ziel, während des Marschs zu hungern.

Die Route
Ein langer Weg war es seit der ersten Idee zu dieser Petition bis hierher.  Was sind da schon ein paar abschliessende Kilometer zu Fuss?  Hier der Etappenplan:

Do., 14.6.: Fulda (34 km)
Fr., 15.6.: Tann/Rhön (30 km)
Sa., 16.6.: Bad Salzungen (29 km)
So., 17.6.: Brotterode (18 km)
Mo., 18.6.: Gotha (26 km)
Di., 19.6.: Erfurt (25 km)
Mi., 20.6.: Weimar (23 km)
Do., 21.6.: Bad Kösen (38 km)
Fr., 22.6.: Dehlitz (28 km)
Sa., 23.6.: Leipzig (30 km)
So., 24.6.: Bad Düben (35 km)
Mo., 25.6.: Wittenberg (35 km)
Di., 26.6.: Jüterbog (38 km)
Mi., 27.6.: Naturpark Nuthe-Nieplitz (26 km)
Do., 28.6.: Potsdam (27 km)
Fr., 29.7.: Berlin (28 km/Übergabe Petition)

Achtung:  Aufgrund der sitzungsfreien Zeit des Bundestags wurde de Etappenplan geändert.  Hier geht’s zur aktuellen Version.

Die Teilnehmer
Ich werde am Vormittag des ersten Tags in Völzberg losgehen.  Raus aus der Tür, die Treppe runter und dann links.

Jeder, der möchte, kann teilnehmen.  Wer nur auf einzelnen Etappen dabei sein mag, ist ebenfalls herzlich willkommen.  Gerne informieren wir auf Nachfrage über Etappendetails.

Es gilt die allerdings Devise:  Wir bieten kein Rundum-Sorglos-Paket.  Das bedeutet, dass jeder Teilnehmer grundsätzlich in der Lage sein sollte, für sich selbst zu sorgen.  Auch wird es aus praktischen Gründen kaum möglich sein, das Gehtempo am langsamsten Teilnehmer auszurichten.  Es könnte also eine Herausforderung sein, diese Tour mitzugehen.

Soviel kann allerdings bereits heute gesagt werden:  Der Marsch wird kein sportlicher Wettbewerb werden.  Wir werden nicht nur versuchen, das Gepäck weitgehend per PKW zu transportieren, sondern auch eine Transportmöglichkeit für fusslahme oder sonstwie erschöpfte Marschierer anzubieten.

Was sonst noch?
Dieser Marsch wird andererseits auch kein Feiertagsausflug mit Bierkasten und Grillgut sein.  Es geht um eine politische Botschaft.  Im besten Fall werden wir unterwegs Menschen erreichen und einen kleinen Beitrag für das politische Bewusstsein in unserem Land leisten.

Wenn es möglich ist, werden wir natürlich Spass haben, gemeinsam etwas erleben, gute Gespräche führen, …  Es wird viel von uns abhängen.

Und:  Nein, ich werde nicht enttäuscht sein, wenn ich alleine gehen sollte, ich wegen Blasen an den Füssen mal eine Etappe im Auto fahren muss, es ständig regnet, Ameisen ins Zelt krabbeln, …

Frank Jermann


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