NRO: Kein Vertrauen in Parlament und Regierung?

von | 11. April 2012

Eine Alli­anz von sie­ben Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen (NRO) ver­sucht seit Ostern, auf euro­päi­scher Ebe­ne gegen die Spe­ku­la­ti­on mit Nah­rungs­mit­teln vor­zu­ge­hen.  Die an den Deut­schen Bun­des­tag gerich­te­te Peti­ti­on von Occupy:Occupy wird dage­gen von den betei­lig­ten NRO nicht unterstützt.

Occupy:Occupy hat bereits vor mehr als einem Monat eine ähn­li­che Peti­ti­on wie die NRO an den Deut­schen Bun­des­tag initi­iert.  Trotz früh­zei­ti­ger Anfra­gen an Cam­pact, Oxfam und die Welt­hun­ger­hil­fe kam es zu kei­ner Koope­ra­ti­on. Occupy:Occupy bedau­ert das ausdrücklich.

Occupy:Occupy unter­stützt die Akti­on der NRO und emp­fiehlt allen Bür­gern, die Peti­ti­on an Herrn Schäub­le zu unter­stüt­zen, um auch auf euro­päi­scher Ebe­ne gegen die­sen uner­träg­li­chen Miss­stand vorzugehen.

Um ein schnel­les und ein­deu­ti­ges Zei­chen in und aus unse­rem Land zu set­zen, bit­tet Occupy:Occupy alle Bür­ger, auch die Peti­ti­on an den Deut­schen Bun­des­tag mit ihrer Unter­schrift zu unter­stüt­zen.  Es gibt kei­nen Grund, in unse­rem Land die Spe­ku­la­ti­on mit Nah­rungs­mit­teln zu gestat­ten, nur weil es kei­ne euro­päi­sche Rege­lung gibt.

Occupy:Occupy bit­tet die NRO-Alli­anz der euro­päi­schen Initia­ti­ve dar­um, ihren Teil dazu bei­zu­tra­gen, dass der Deut­sche Bun­des­tag unver­züg­lich für Abhil­fe sorgt.

Es ist Occupy:Occupy nicht ver­ständ­lich, wie­so die Initia­ti­ve der NRO bis zum Herbst 2012 war­ten will, bis sie ihre Peti­ti­on an Herrn Schäub­le über­gibt.  Bei einer Bün­de­lung der Kräf­te und einem gemein­sa­men Vor­ge­hen hät­te die Peti­ti­on an den Deut­schen Bun­des­tag mit weit­aus mehr Unter­zeich­nern rech­nen kön­nen – und sie hät­te Herrn Schäub­le auch so erreicht.

Occupy:Occupy steht auf dem Stand­punkt, dass es an der Zeit ist, unver­züg­lich ein deut­li­ches Zei­chen zu set­zen.  Dazu for­dert die Bewe­gung alle inter­es­sier­ten Grup­pen auf, ihre Kräf­te und Akti­vi­tä­ten zu bün­deln und mög­li­che Eigen­in­ter­es­sen in den Hin­ter­grund zu stellen.

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