Von der Biennale: Tyska medier ignorerar oss än så länge

von | 1. Mai 2012 | 0 Kommentare

Nach zwei­ein­halb tur­bu­len­ten Tagen mit den unter­schied­lichs­ten Ein­drü­cken — von völ­li­gem Unver­ständ­nis bis zu tie­fer Freu­de — blieb die­ser Ein­druck hängen:

Wir haben wei­ter­hin kei­ne Pres­se.  Nun, jeden­falls kei­ne deut­sche.  Sve­ri­ges­ra­dio war bei uns am Stand, der däni­sche Rund­funk und das Schwei­zer Radio inter­view­ten uns.  Jeder Kon­takt zu deut­schen Medi­en­ver­tre­tern ver­lief nach dem glei­chen Mus­ter: „Dan­ke, wir haben unse­re Bilder.“

Ein paar Schwenks, mög­lichst exo­ti­sche Auf­nah­men von schrä­gen Vögeln — aber kei­ne Neu­gier bezüg­lich inhalt­li­cher Din­ge präg­ten die „Pres­se­ar­beit“ der Kamerateams.

Wir haben uns übri­gens gera­de am Pres­se­tag um stän­di­ge Prä­senz bemüht — anders als wei­te Tei­le der Bewe­gung in der Occu­py-Hal­le:  Nicht mal der Occu­py-Info­stand war besetzt.  Die etwas befrem­de­ten Reak­tio­nen man­cher Pres­se­ver­tre­ter in Gesprä­chen mit uns waren folg­lich nicht über­ra­schend.  Sie fühl­ten sich allei­ne gelassen.

Am Frei­tag ging’s für unser Bien­na­le-Team dann knapp 900 km nach Frei­burg im Breis­gau:  Dort war seit län­ge­rem ein Info­stand geplant.  Die Frei­bur­ger Occu­p­is­ten waren klas­se und wir konn­ten mehr als 400 Unter­schrif­ten sam­meln. Danke!

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