In Fulda (Tag 1)

von | 14. Juni 2012

Ja, es war in langer Marsch.  Wir schätzen so um die 35 km.  Die ersten Blasen an den Füssen wurden vom Video-Team dokumentiert.

Oliver, Alexander und Frank hatten unterwegs mehr als acht Stunden Zeit, über Gott und die Welt zu diskutieren.  Ob Gott wirklich vorkam?  Das bleibt unser Geheimnis.  Auf jeden Fall wurde an der Video-Dokumentation  gearbeitet und es wurden Interviews geführt.  Oli und Alex nehmen ihre Arbeit ernst.

Weniger ernst ging es beim Wandern zu:  Es wurde viel gelacht — als Folge sahen wir weit weniger Waldbewohner, als man im Vogelsberg als einsamer, stiller Wanderer zu Gesicht bekommt.  Nun, der Spass war es wert.  Warm war es und wir träumten von einem Bier am Abend …

Der Empfang in Fulda: Alja und Rainer begrüssten uns — mit einem Bier.  Sie hatten sich auf unsere Anfrage hin gemeldet — als Einzige aus der Etappenstadt Fulda — und boten uns ihre Gastfreundschaft an.

Occupy:Occupy: Hungermarsch — in FuldaDie Minestrone zum Abendessen war lecker, die Gespräche anregend.  Alja ist politisch aktiv und Kreistagsabgeordnete für die Grünen.  Es war spannend, ihre Einschätzung zum Thema Spekulation mit Nahrungsmitteln und zur Untätigkeit der Politiker in Berlin zu hören.  Das Video-Team liess die Kamera mitlaufen.

So könnte es weiter gehen:  Gutes Wetter, eine lockere Stimmung, beste Betreuung durch unseren „Scout“ und tolle Gastgeber am Abend.  Wir wissen allerdings:  Es werden weniger gute Tage kommen.

Geniessen wir also den Augenblick.

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