Bad Salzungen? (Tag 3)

von | 17. Juni 2012

Die Über­nach­tung in Tann war erhol­sam:  Bis auf das Plät­schern des Bachs herrsch­te völ­li­ge Ruhe.  Deut­sche Cam­ping­plät­ze kön­nen unter die­sem Aspekt sehr reiz­voll sein.

Occupy:Occupy: Hungermarsch — nach Bad SalzungenDie Aus­sicht auf die­se Tour­stre­cke war gut:  Oli­ver vom Frank­fur­ter Video-Team gesell­te sich wie­der zu den Wan­de­rern — ein gutes Zei­chen für die gesam­te Akti­on:  Er war bereits am ers­ten Tag dabei und hat­te trotz­dem oder gera­de des­halb genug Lust und Ehr­geiz, noch eine wei­te­re Etap­pe mit Alex und mir zu bewältigen.

Zwi­schen­durch stell­ten wir einen neu­en Rekord auf:  Durch die zeit­wei­se Teil­nah­me einer ita­lie­ni­schen Rad­fah­re­rin waren wir eine Zeit lang zu viert auf dem Marsch nach Berlin.

Unser Scout (A‑Veilchen ist ver­ant­wort­lich für Orga­ni­sa­ti­on und Kon­tak­te) hat­te in Bad Sal­zun­gen ver­geb­lich nach einem ruhi­gen Platz für die Über­nach­tung gesucht.  Auch hier waren die Rück­mel­dun­gen der Stadt sowie zufäl­lig ange­schrie­be­ner Par­tei­en und Kir­chen aus­ge­blie­ben.  So lan­de­ten wir auf einem schö­nen, aber recht abge­le­ge­nen Cam­ping­platz im Urlaubs­zen­trum Nüss­leshof.  Kei­ner­lei Netz­ver­bin­dun­gen — also gab’s auch kei­nen Tagesbericht.

Der Etap­pen­ort wur­de ver­fehlt — da unse­re Akti­on aber offen­bar nicht inter­es­sant war für die Bad Sal­zun­ger, hat uns sicher nie­mand vermisst.

Um ein tem­po­rä­res Occu­py-Camp in sol­chen Orten zu grün­den, fehlt uns nach Tagen mit 30 oder mehr Kilo­me­tern in den  Bei­nen die Kraft.

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Alle Artikel zum und vom Hungermarsch

Verfolgen Sie die Planung und die Berichte von unterwegs: Die Idee zum Hungermarsch wurde im Juni 2012 geboren und zwei Wochen später umgesetzt.

Von unterwegs haben wir vorwiegend über Facebook informiert, in stillen Minuten entstanden aber auch Artikel für den Blog — hier aufbereitet in chronologischer Reihenfolge:

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