Die Märkte?

von | 3. August 2012 | 0 Kommentare

Es ist kein ein­fa­ches The­ma, die Spe­ku­la­ti­on mit Nah­rungs­mit­teln.  Wir kön­nen uns abwen­den, denn unser Leben wird irgend­wie wei­ter­ge­hen, auch wenn wir nicht begrei­fen, was genau pas­siert, wer war­um hun­gert, wer von den Spe­ku­la­tio­nen profitiert.

Aber selbst wenn wir Inter­es­se haben an dem, was da vor­geht, selbst wenn wir das The­ma begrei­fen woll­ten — es wird uns nicht leicht gemacht.  Spe­ku­la­tio­nen an Finanz­märk­ten wer­den in vie­len Medi­en kom­plex dar­ge­stellt:  Wie soll man das ver­ste­hen?  Wenn die Tages­schau von „den Finanz­märk­ten“ berich­tet, wer weiss dann genau, was damit gemeint ist?

Einen sehr lesens­wer­ten und erhel­len­den Erklä­rungs­ver­such möch­te ich Ihnen hier vor­stel­len.  Hei­ner Ganß­mann hat in einem Arti­kel vom Okto­ber 2011 in Le Mon­de Diplo­ma­tique behaup­tet: Wir sind der Markt.

Die „Märk­te“, gegen­über denen sich die Poli­tik ohn­mäch­tig stellt, sind ein Fetisch. In Anleh­nung an den trot­zi­gen Ruf: „Wir sind das Volk!“ ist es Zeit für den Ruf: „Wir sind der Markt!“ (Ganß­mann, Hei­ner: Wir sind der Markt, Le Mon­de Diplo­ma­tique, Aus­ga­be 10/2011 [online ver­füg­bar, Stand: 3. August 2012])

Neh­men Sie sich die­se Vier­tel­stun­de Zeit und begrei­fen Sie, was und wer die­se „Märk­te“ sind.  Es lohnt sich.

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