Oxfam reagiert auf Pies

von | 10. September 2012 | 0 Kommentare

In einem veröffentlichten Schreiben an Prof. Dr. Ingo Pies reagiert Oxfam auf unlängst erhobenen Vorwürfe des Wirtschaftsethikers (wir berichteten).  Unter anderem wurde Oxfam vorgehalten:

Handwerklich ist das [Anmerkung: Die Studie von Oxfam Deutschland] nicht einmal auf dem Niveau einer wirtschaftswissenschaftlichen Bachelorarbeit.

(Ingo Pies in besagtem Interview, Seite 15)

Pies, der den NGOs schlampige Recherche vorwirft, erweckt in seinem Interview den Eindruck, dass die NGOs ein komplettes Verbot von Warentermingeschäften forderten.

Dazu stellt Oxfam klar, was für aufmerksame Leser nie unklar war:

Oxfam hat nie ein Verbot der Warenterminbörsen gefordert. Was wir fordern, ist eine strengere Regulierung.

Möglicherweise wird Herr Pies auf diesen Punkt erst in seiner Master-Thesis eingehen.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Zum Nachlesen
Hier finden Sie eine Übersicht über alle unsere Artikel vom März 2012 bis heute.

Hungermarsch nach Berlin
Die Petition wurde zu Fuss in 16 Tagen und mehr als 500 km nach Berlin getragen.

Kommentare zur Petition

Das sagen Politiker

24 % der angefragten Politiker und Partei-Organisationen haben uns geantwortet — ein ernüchterndes Ergebnis.

Eine Auswahl der Stimmen:

Lesen Sie alle Reaktionen hier.

Neueste Artikel

Verwässert

Verwässert

Es ist auch Jahre später keine Freude, mal wieder hinzuschauen. Und es ist ein verdammter Mist, wenn man als Schwarzseher (oder besser: Realist?) Recht hat in so einer Sache, die täglich Menschenleben kostet.

mehr lesen
Erinnerungen

Erinnerungen

Es ist keine gute Erinnerung, wenn man sich das mittlerweile schon alt zu nennende Video (es ist 2010 erschienen) mit Heike Makatsch und Jan Josef Liefers anschaut.

mehr lesen
Schweine!

Schweine!

Knapp drei Jahre sind nun vergangen.  Nun werde ich wieder an unsere Aktionen gegen Spekulation mit Nahrungsmitteln erinnert:  Das sogenannte „Schweinehochhaus“ in Maasdorf (Sachsen-Anhalt) ist ins Gerede gekommen.

mehr lesen
Kaum zu verdauen

Kaum zu verdauen

Ein Entwurf des Koalitionsvertrags zwischen CDU/CSU und SPD liegt vor.  Mehr als 170 Seiten ist er lang, manche Punkte sind noch ohne Inhalte (Beispiele: Präambel, Arbeitsweise). Was wird dieser Vertrag für die Spekulanten in Sachen Nahrungsmittel bedeuten?

mehr lesen
Grosse Dinge

Grosse Dinge

Ich habe die Äusserungen noch in den Ohren:  Wenn wir die Mehrheit hätten, ja, dann könnten wir etwas bewegen beim Thema Spekulation mit Nahrungsmitteln.  Nun hat die SPD momentan die Chance, das Thema in die Koalitionsverhandlungen einzubringen.

mehr lesen
Schäuble ist Schuld?

Schäuble ist Schuld?

foodwatch ist nicht zimperlich und legt in ihrem Newsletter nochmal nach. Einer der Kernsätze lautet: „Letztlich ist der Bundesfinanzminister also doch vor der Finanzlobby auf die Knie gegangen.“

mehr lesen

An den Deutschen Bundestag
Knapp 27.000 Menschen haben diese Petition von Occupy und der KAB unterzeichnet.

Hungermarsch nach Berlin
Die Petition wurde zu Fuss in 16 Tagen und mehr als 500 km nach Berlin getragen.

Kampagnen-Video