Aktivitäten: Eine Dokumentation

von | 10. März 2012 | 75 Kommentare

So lang­sam ent­wi­ckeln sich ers­te Akti­vi­tä­ten von Unter­stüt­zern.  Ich mei­ne, wir soll­ten ihnen die Gele­gen­heit geben, ihre Aktio­nen hier kurz vor­zu­stel­len.  Es wird ande­re viel­leicht moti­vie­ren, sel­ber etwas zu tun — und es wird zei­gen, wel­che Orga­ni­sa­tio­nen mehr als nur Wort­hül­sen abliefern.

Also:  Tragt eure Aktio­nen ein, hal­tet uns auf dem Laufenden!

-Frank

75 Kommentare

  1. Anke Feil

    Heu­te habe ich mei­ne ers­te “Fremd­stim­me” gewon­nen und es war ganz einfach:
    Ein­fach jeman­den anspre­chen, kurz erklä­ren wor­um es geht und um Unter­schrift bit­ten. Im Super­markt, ohne Stand, ohne Pla­kat, nur mit der Unter­schrif­ten­lis­te, Kuli und dem “Abreiss­zet­tel” in der Hand, falls die Per­son auch dafür Wer­bung machen möchte.

  2. Katrin Uhl

    Die ers­ten Unter­schrif­ten­lis­ten in Frei­burg lie­gen aus, im “Semi­nar­haus am Schön­berg”, dort fin­den regel­mäs­sig Ver­an­stal­tun­gen mit exter­nen Gäs­ten statt.

  3. Anke Feil

    Eben habe ich im Forum der Bri­git­te (Frau­en­zeit­schrift, aktu­ell über 5000 Leu­te online) zur Unter­schrift die­ser Peti­ti­on aufgerufen.

  4. Anke Feil

    Die Unter­schrif­ten­lis­ten habe ich in Gedern/Hessen bei der Wäsche­rei aus­le­gen dür­fen. Dan­ke dafür! In der Bäcke­rei muss­te erst die Chef­fin gefragt wer­den. Den Sta­tus ken­ne ich nicht.

  5. frank westphal

    hal­lo,
    ich habe heu­te den Pira­ten eine mail mit der Peti­ti­on und Kon­takt­da­ten geschrie­ben und auch bei Face­book auf ihrer Pin­wand einen Kom­men­tar mit der Bit­te um Unters­tuet­zung gepos­tet. Aus­ser­dem habe ich Kom­men­ta­re mit den Infos zur Peti­ti­on und der Bit­te um Unters­tuet­zung auf die FB Pinn­wa­en­de von fol­gen­den Pro­mi­nen­ten gepos­tet: Nina Hagen, Bushi­do, Jan Delay, Udo Lin­den­berg, Guen­ther Jauch, e.a.v. und noch eini­gen, die ich ver­ges­sen habe. 

    Mit radio x habe ich ueber Face­book Kon­takt auf­ge­nom­men mit dem Ange­bot ein Inter­view mit einem Frank­fur­ter Akti­vis­ten zu orga­ni­sie­ren. Mal sehen was sich tut. Ich bleib dran und wer­de wei­ter auf Pro­mi­sei­ten auf die Peti­ti­on hinweisen.

  6. frank westphal

    Hi,
    ich habe heu­te im Lau­fe des Tages fleis­sig wei­ter Kom­men­ta­re auf diver­se Pro­fi­le von Orga­ni­sa­tio­nen und Pro­mi­nen­ten gepos­tet. U.a. Har­ley David­son, Udo Juer­gens, bedin­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men, diver­se Tier­schutz­or­ga­ni­sa­tio­nen, Goe­tz W. Wer­ner, Kon­stan­tin Wecker, mei­ne klei­ne Farm org. uva. 

    Kon­stan­tin Wecker hat den Kom­men­tar geliked.

  7. Anke Feil

    Gestern/heute habe ich den Link auf den Face­book-Sei­ten von
    Flo­ri­an Silbereisen
    Hele­ne Fischer
    Mc Donalds
    Bur­ger King
    gepos­tet. Irgend­wo müs­sen sich die 99% ja herumtreiben.
    Auch bei
    Jan-Josef Lie­fers und
    Mari­na Weisband
    habe ich gepostet.

    Des Wei­te­ren habe ich es bei den ent­spre­chen­den Mel­dun­gen zum 15. Okto­ber auf den Face­book-Sei­ten von Spie­gel Online, Focus-Online und dem Han­del­blatt gepostet.

  8. Katrin Uhl

    Jan Josef Lie­fers hab ich auch schon beglückt 🙂

  9. Katrin Uhl

    Habe auf Anre­gung mei­nes Spröss­lings einem sehr enga­gier­ten Leh­rer eine mail geschrie­ben, gera­de eben schie­ßen die Zeich­nun­gen aus Frei­burg und Umge­bung in die Höhe 🙂

  10. frank westphal

    dies ist die reak­ti­on der welt­hun­ger­hil­fe auf die anfra­ge einer aktivistin,ob sie uns unters­tuet­zen wuerden;
    “vie­len Dank für Ihre Anfra­ge, die wir hier kürz­lich intern dis­ku­tiert haben. Da wir bereits eine eige­ne Peti­ti­on haben und fer­ner pla­nen, in Kür­ze zusam­men mit anderen
    befreun­de­ten NRO eine gemein­sa­me Peti­ti­on zu lan­cie­ren, kön­nen wir Ihre Peti­ti­on nicht unterstützen.

    Vie­len Dank für Ihr Ver­ständ­nis und viel Erfolg für die gemein­sa­me Sache!

    Schö­ne Grü­ße aus Bonn, ”

    soso,sie wuen­schen uns erflog bei der gemein­sa­men sache.….irgendwie kaum zu glauben.

  11. Arne

    Geld regiert die Welt”, auch die der NROs.
    Stich­wort: Pro­fi­lie­rung für Spendengelder

    • frank westphal

      hal­lo arne,
      occupy:occupy stemmt sich durch sich selbst und nimmt kei­ner­lei Spen­den­gel­der an,siehe hier
      https://occupy-occupy.de/keine-spenden/

    • Frank J.

      Ja, Arne, das trifft auf man­che NRO zu. Auch in “unse­rem” Umfeld sind Spen­den­gel­der sicher eine Moti­va­ti­on, lie­ber einen eige­ne Akti­on gegen die Spe­ku­la­ti­on mit Nah­rungs­mit­teln zu machen, als unse­re Peti­ti­on zu unter­stüt­zen. Ich erle­be das gera­de immer wie­der am Tele­fon bei den gros­sen Spie­lern der NROs.

      Wie Frank W. aber schon schrieb: Wir leh­nen es aus genau die­sem Grund ab, Spen­den zu akzep­tie­ren. Wir wol­len unab­hän­gig bleiben.

      -Frank

  12. Katrin Uhl

    Gera­de habe ich ein Ant­wort­schrei­ben des Deme­ter-Dach­ver­ban­des erhal­ten. Sie wer­den die Peti­ti­on über ihren inter­nen News­let­ter verbreiten.

  13. Frank J.

    Wir sind seit heu­te auf der Platt­form „bewegung.taz.de“ ver­tre­ten. Jemand von der taz ist wohl über unse­re Akti­on gestol­pert und hat uns auf die­se Mög­lich­keit hingewiesen.

    Hier kann man “uns” nach­le­sen: Occupy:Occupy bei der taz.

  14. Wolf

    Sams­tag ist für Frank­furt auf der Kon­sta­bler Wache beim Selbst­er­zeu­ger­markt eine Kund­ge­bung mit Unter­schrif­ten­sam­mel­ak­ti­on ange­mel­det. 13:30 — 16:30 Uhr

  15. Frank J.

    Fast 100 Papier­un­ter­schrif­ten bei “Die Welt in Bil­dern” in Veits­höch­heim bei Würz­burg. Es klappt auch bei the­men­frem­den Veranstaltungen.

  16. BoSt4r

    Habe ca. 100 Unter­schrif­ten in Papier­form zusammen.
    — Dut­zen­de Abriss­zet­tel und Fly­er hän­gen in Super­märk­ten etc. aus
    — A3 + A2 Pla­ka­te in Far­be hän­gen in Frank­furt an sehr fre­quen­tier­ten Stellen
    — Habe Ano­ny Fußsoldaten(operation paper­storm) aus­ge­schickt um auch außer­halb von Frank­furt zu verteilen
    Die­se Woche kommt noch ein sehr gro­ßer Paper ‑und Infostorm.

  17. Mario

    Erfah­rungs­be­richt Nr.1

    Unter­schrif­ten
    Habe heu­te Nach­mit­tag inner­halb von 2 Stun­den 35 Unter­schrif­ten gesam­melt und fol­gen­de Erfah­rung gemacht:
    — ca. 50% der Befrag­ten haben unterschrieben
    — nur 3 der ca. 70 Befrag­ten sag­ten spon­tan „ja“
    — nur rela­tiv weni­gen war das The­ma geläufig
    — selbst Men­schen, die beruf­lich eine Affi­ni­tät zum The­ma hat­ten, muss­te ich aus­führ­lich erklä­ren, wor­um es ging
    — ein rela­tiv gro­ßer Teil der Men­schen, die nicht unter­schrie­ben haben, woll­ten sich erst mal über das The­ma schlau machen und dann evtl. online unterschreiben
    — alle der Befrag­ten, die unter­schrie­ben haben oder evtl. unter­schrei­ben woll­ten, ani­mier­te ich, selbst aktiv zu wer­den oder zumin­dest den Link weiterzugeben
    — fast alle Men­schen, die ich ange­spro­chen habe, befan­den sich in einer ent­spann­ten und/oder ruhen­den Posi­ti­on – in der Son­ne sit­zend oder zwang­los spa­zie­rend. Ein Umstand, der m.E. die Kon­takt­auf­nah­me­be­reit­schaft erhöhte

    Pla­ka­te, Abriss­zet­tel, etc.
    Bei mei­nem Ver­such, Pla­ka­te, Abriss­zet­tel und Unter­schrif­ten­lis­ten zu ver­tei­len, muss­te ich auch fest­stel­len, dass selbst Unter­neh­men, von denen man eine Nähe zum The­ma erwar­ten könn­te, noch rela­tiv weit davon ent­fernt waren. Man­che von mei­nen Ansprech­part­nern in die­sen Unter­neh­men schie­nen von Lebens­mit­tel­spe­ku­la­ti­on noch nie etwas gehört zu haben. 

    Fazit
    Alles in allem wer­te ich mei­ne bis­he­ri­ge (beschei­de­ne) Akti­on in dop­pel­te Hin­sicht als Erfolg. Zum einen des­halb, weil ich nicht ein­mal mit 10 Unter­schrif­ten gerech­net hät­te. Zum ande­ren aber auch, weil bereits durch das blo­ße Sam­meln von Unter­schrif­ten Men­schen ani­miert wer­den, sich mit dem Pro­blem gedank­lich aus­ein­an­der­zu­set­zen. Inso­fern hat die Peti­ti­on jetzt schon gewonnen. 

    Mein Vor­satz
    Wenn ich den Früh­som­mer dazu nut­ze, an Fluss­ufern und Kai­mau­ern ent­lang und durch Stadt­parks zu schlen­dern und dabei ganz zwang­los Men­schen anzu­spre­che, die sich ent­spannt in der Son­ne aalen, ver­spre­che ich mir für mei­ne Ver­hält­nis­se ganz pas­sa­ble Ergebnisse.
    2 Stun­den spa­zie­ren gehen, net­te Leu­te anquat­schen, 35 Unter­schrif­ten sam­meln und das bis 5. Juni 60x .… macht zusam­men 2100 Unterschriften. 😉

    • Frank J.

      Klas­se Akti­on, Mario. Davon benö­ti­gen wir mehr. Eben­falls lobens­wert: Dein Bericht. Er wird hof­fent­lich mehr Men­schen ermu­ti­gen, eben­falls Lis­ten dabei zu haben und mal die eine oder ande­re Stun­de auf Unter­schrif­ten­pirsch zu gehen.

      -Frank

  18. Katrin Uhl

    Gera­de eben habe ich bei der face­book-Grup­pe onlineaktivisten.de nach­ge­fragt, ob sie uns nicht mal tei­len möch­ten. Inner­halb von 30 Sekun­den wur­den wir geteilt 🙂

  19. Mario

    Argu­men­te gegen/dafür

    Da ich beim Unter­schrif­ten­sam­meln immer wie­der mit der Fra­ge nach dem War­um die­ser Peti­ti­on und mit Gegen­ar­gu­men­ten kon­fron­tiert wur­de, hielt ich es für hilf­reich, die gän­gi­gen Argu­men­te gegen und für die Peti­ti­on zu sammeln. 

    Gegen­ar­gu­ment 1:
    Eine Peti­ti­on nützt nichts. Die machen ja eh, was sie wollen. 

    Für­ar­gu­ment 1:
    Ohne Peti­ti­on säße/stünde ich jetzt nicht hier und wür­de mit dir über die­ses The­ma spre­chen, über das du – nach eige­nem Bekun­den – bis­lang noch kaum/nichts gehört hast.

    Gegen­ar­gu­ment 2:
    Schuld an den Preis­an­stie­gen ist nicht die Spe­ku­la­ti­on, son­dern der Biodiesel. 

    Für­ar­gu­ment 2:
    Auch Pflan­zen, die nicht zu Bio­die­sel ver­ar­bei­tet wer­den, waren von hohen Preis­an­stie­gen betroffen. 

    Gegen­ar­gu­ment 3:
    Schuld an den Preis­an­stie­gen ist nicht die Spe­ku­la­ti­on, son­dern der hohe Ölpreis.

    Für­ar­gu­ment 3:
    Zwi­schen Dezem­ber 2007 und Sep­tem­ber 2008 sank der glo­ba­le Ölver­brauch, gleich­zei­tig stieg die För­der­men­ge an. Der Ölpreis hät­te also fal­len müs­sen. Statt­des­sen stieg er zwi­schen Janu­ar und Juni um 50%. Auch der Ölpreis wird von der Spe­ku­la­ti­on in die Höhe getrieben.
    Außer­dem schla­gen die Ölprei­se „nur“ zu einem Vier­tel auf die Getrei­de­prei­se durch. 

    Gegen­ar­gu­ment 4:
    Schuld an den Preis­an­stie­gen ist nicht die Spe­ku­la­ti­on, son­dern der stei­gen­de Lebens­stan­dard in Chi­na (und Weiß­der­gei­erwo) und die ein­her­ge­hen­de Ver­än­de­rung der Ernährung. 

    Gegen­ar­gu­ment 4:
    Die­ser Zusam­men­hang wur­de selbst von Stu­di­en bezwei­felt, die dem Spe­ku­la­ti­ons­ein­fluss kri­tisch gegen­über­ste­hen. Außer­dem: In Chi­na selbst kam es nicht zu die­sen Preis­an­stie­gen. Und Chi­na ist bei den wich­ti­gen Agrar­roh­stof­fen Selbstversorger. 

    Gegen­ar­gu­ment 5:
    ???

    • Frank J.

      Dan­ke, Mario. Ich wer­de das in unse­rem klei­nen Leit­fa­den für Akti­vis­ten verarbeiten.

  20. Mario

    Mei­ne Erfah­rung beim Sam­meln hat sich im Lau­fe der letz­ten Woche bestä­tigt. Etwa 50% der Befrag­ten unter­zeich­nen. Und wenn sich eine güns­ti­ge Gele­gen­heit bie­tet, geht das auch im Vor­über­ge­hen rela­tiv schnell. So wie vor­hin: 10 Unter­schrif­ten in ca. 15 Minu­ten. Und lau­ter sym­pa­thi­sche Leute.

  21. Mario

    EIN PAAR ANREGUNGEN

    GABEL
    Um den Kern der Bot­schaft jeman­dem zu ver­mit­teln, genügt beim Unter­schrif­ten­sam­meln ein klei­ner Zet­tel in etwa DIN A7 For­mat (Vor­der- und Rück­sei­te beschrif­tet). Will man aber kei­ne Unter­schrif­ten sam­meln, son­dern nur die Kern­bot­schaft wei­ter­ge­ben, könn­te eine klei­ne Zuga­be als Ver­stär­ker wir­ken. Was hat einen Bezug zum Essen? Z.B. eine Gabel. Man spießt den Zet­tel auf eine Plas­tik­ga­bel und über­reicht den Pas­san­ten die Gabel mit dem Zettel.
    Auf dem Zet­tel könn­te bei­spiels­wei­se ste­hen: „1 Mrd. Men­schen ste­chen mit die­ser Gabel meist ins Lee­re. Unter­stüt­zen Sie die Peti­ti­on gegen Spe­ku­la­ti­on mit Lebens­mit­teln unter occupy-occupy.de.“ Auf der Rück­sei­te noch eine kur­ze, ein­leuch­ten­de Erklä­rung über die Zusam­men­hän­ge. Anmer­kung: Dass die Betrof­fe­nen eher mit Stäb­chen, Löf­fel oder Hand essen, ist für das Ver­ständ­nis nicht relevant. 

    REISTÜTCHEN
    Sinn­voll für gut fre­quen­tier­te Fuß­gän­ger­zo­nen u.ä.
    Man füllt klei­ne Men­gen Reis in klei­ne Klar­sicht­tü­ten und befes­tigt Bün­del mit je etwa 30 Zet­teln dar­an. Die­se Zet­tel tra­gen eine grif­fi­ge Head­line, die einen Bezug zum Reis und zur Petition/ Nah­rungs­mit­tel­spe­ku­la­ti­on her­stellt (sie­he Gabel). Außer­dem eine Auf­for­de­rung, sich einen Zet­tel abzu­rei­ßen und das kom­plet­te Päck­chen an den nächs­ten Pas­san­ten wei­ter­zu­ge­ben. Jeder, der das Päck­chen bekommt, reißt sich also einen Zet­tel ab und gibt das Päck­chen wei­ter. So ver­tei­len sich die Zet­tel von selbst. 

    KÖCHE
    Die­ser Koch …
    http://www.abendzeitung-nuernberg.de/default.aspx?ID=12279&showNews=1138256
    … berei­tet Menüs aus der Ton­ne. Wo sind eigent­lich all die Köche in Deutsch­land, die bis 5. Juni auf ihrer Kar­te das Occu­py-Occu­py-Menü anbieten? 

    BAUCHFREI
    Im Früh­som­mer gehen vie­le bauch­frei. Vie­le kön­nen sich das aus ästhe­ti­schen Grün­den auch durch­aus leis­ten. Der Bauch hat einen Bezug zum Essen. Wenn ich schon bauch­frei gehe, kann ich den Bauch auch als Wer­be­flä­che ver­wen­den und drauf schreiben:
    „Sat­te Gewin­ne mit hung­ri­gen Bäu­chen: occupy-occupy.de“
    Oder ein­fach: „Peti­ti­on gegen Spe­ku­la­ti­on mit Nah­rungs­mit­teln: occupy-occupy.de“
    Für die­se Akti­on braucht man nicht ein­mal Papier. Und sie kos­tet nichts. 

    LATZ
    Wenn man Unter­schrif­ten sam­melt oder Fly­er ver­teilt, könn­te man sich auch einen Latz umbin­den und drauf schrei­ben: „Ich habe die Nah­rungs­mit­tel­spe­ku­la­ti­on satt!“ 

    Was hat noch einen Bezug zum Essen? Papp­tel­ler? Grill­an­zün­der? Etc.

  22. Mario

    Zu einer Fra­ge von A‑Veilchen aus dem OF-Forum betref­fend fol­gen­den Kommentar:
    “inter­es­sant wäre, wo dann die gren­ze zwi­schen böser spe­ku­la­ti­on und legi­ti­mem hedging gezo­gen wird und mit wel­chem auf­wand deren ein­hal­tung über­wacht wird.”

    Ich hät­te in etwa Fol­gen­des gesagt:
    „Wenn Ihnen jemand zu nahe tritt bzw. Ihre Gren­ze über­schrei­tet, in wel­cher Form auch immer, dann wis­sen Sie sehr schnell, auch ohne lan­ge zu fra­gen, was gut oder schlecht, legal oder ille­gal ist. Und sie wür­den auch nicht lan­ge nach dem Auf­wand der Über­wa­chung fra­gen, weil sie wis­sen: Wenn ich jetzt nicht hand­le, wird der spä­te­re Auf­wand erst rich­tig groß. Und in einer Demo­kra­tie soll­te die Mehr­heit dar­über ent­schei­den, wo die Gren­zen sind. Genau des­halb steh ich hier, um Sie für die­se Mehr­heit zu gewin­nen. Was ist? Sind Sie bereit für die Demo­kra­tie?“ … Jetzt über­reichst du ihm den Stift. 

    Anmer­kung: Die­se Art der Rela­ti­vie­rung wird häu­fig gebraucht, wenn es dar­um geht, die Welt als Selbst­be­die­nungs­la­den zum eige­nen Vor­teil zu benut­zen. Doch spä­tes­tens dann, wenn sich die Rela­ti­vie­rung gegen den Rela­ti­vie­rer rich­tet, reagiert er äußerst sub­jek­tiv und absolut.

  23. frank westphal

    Hal­lo mario,
    ich moech­te mich ein­fach noch mal aus­dreuck­lich bei dir fuer dein Enga­ge­ment bedanken.Ich glaube,Du bist dir gar nicht bewusst,welch wich­ti­ge rol­le du hier spielst.Dein Ein­satz ist mit ein Grund fuer die Akti­on Botschafter,die bis­her recht erfolg­ver­spre­chend anlaeuft.des oef­te­ren haben dei­ne hoch­ge­la­de­nen Unter­zeich­nun­gen mir wie­der Mut gemacht,wenn die Tagest­sta­tis­tik auf der Peti­ti­ons­sei­te gra­de am schwae­cheln war und durch dich wie­der in einen erfolg­ver­spre­chen­den Bereich gestie­gen sind.klasse,was du da machst!

    • Mario

      >Ich glaube,Du bist dir gar nicht bewusst

      Nein, das war mir wirk­lich nicht bewusst. 🙂 Aber dan­ke. Ich wurst­le halt so vor mich hin und habe eher den Ein­druck, dass ich nicht in eurer Haut ste­cken möch­te, was das Arbeits­pen­sum anbe­langt. Des­halb geb ich das Dan­ke­schön ger­ne zurück. Denn ohne euch wür­de ja gar nichts laufen.

  24. Mario

    FAIR TRADE HAUPTSTADT
    Ich spin­ne ein­mal ein biss­chen her­um. Bei der gan­zen Akti­on geht es ja um Fair Tra­de. Im All­ge­mei­nen. Und im Beson­dern – näm­lich fai­ren Börsenhandel.
    Wenn ich mir die Peti­ti­ons-Land­kar­te anse­he, dann gibt es da eini­ge Bal­lungs­zen­tren, ansons­ten scheint Deutsch­land ent­völ­kert zu sein. Von den über 2000 Städ­ten in Deutsch­land ist jeden­falls nicht viel zu sehen. Könn­ten wir nicht so etwas wie einen Wett­be­werb durch­füh­ren? Wel­che Stadt wird Fair-Tra­de-Haupt­stadt von Deutsch­land? Wel­che Stadt wird Fair-Tra­de-Lan­des­haupt­stadt von Hes­sen, Bay­ern, Sach­sen, etc.? Wel­che Stadt wird Fair-Tra­de-Bezirks- oder –Regio­nal­haupt­stadt von Schwa­ben, Vogt­land, Ober­pfalz, Ost­fries­land, etc.
    Wo sind die vie­len Klein­städ­te, die den Ehr­geiz ent­wi­ckeln, Mün­chen, Frank­furt und Ber­lin in der Zahl der Fair-Tra­de-Ein­woh­ner zu übertreffen?

  25. Mario

    Zu einer Fra­ge von A‑Veilchen aus dem OF-Forum betref­fend fol­gen­den Kommentar:
    „Dann gibt es sol­che (bei Mc Donalds Face­book Sei­ten) die sagen: “was habe ich davon”

    Ich hät­te ihm kei­ne Ant­wort gege­ben oder viel­leicht die:
    „Wenn du mor­gen für dei­nen Big Mac so viel bezah­len musst, dass du ihn dir nicht mehr leis­ten kannst, wirst du wis­sen, was du davon gehabt hät­test, hät­test du heu­te unterzeichnet.“ 

    Kom­men­tar:
    “Wie du schon schreibst es sind weni­ge (Anmer­kung: Spe­ku­lan­ten), dar­um bin ich dafür, dass es noch mehr gibt, denn damit wird mehr Nah­rungs­mit­tel und Geld in Umlauf gebracht.“

    Ich hät­te es mit die­ser Ant­wort versucht:
    „Wenn sehr, sehr viel Geld im Umlauf ist, nennt man das i.d.R. Infla­ti­on. Und was die Nah­rungs­mit­tel betrifft: 2011 hat­ten Finanz­in­ves­to­ren 46 mal so viel Geld in Roh­stof­fe inves­tiert wie 2003. Trotz­dem kam es zu meh­re­ren extre­men Preis­an­stie­gen und Hungersnöten.
    Dei­ne Rech­nung geht also nicht auf.“

  26. Mario

    WO SIND EIGENTLICH ALL DIE KÜNSTLER?
    Die Künst­ler — ob regio­nal oder über­re­gio­nal bekannt, die mit pro­vo­kan­ten Aktio­nen auf öffent­li­chen Plät­zen die Men­schen auf­rüt­teln aus ihrer Lethar­gie? Man spricht ja immer vom „brot­lo­sen Künst­ler“, eine Benen­nung, die ver­mu­ten lässt, dass „Hun­ger“ und „Geld“ in sei­nem Leben kei­ne Neben­säch­lich­kei­ten sind. Oder viel­leicht doch?

  27. Mario

    Ich füh­le mich gera­de wie eine Maus, die ver­sucht, eine Tür ein­zu­tre­ten, wäh­rend sie von sie­ben Ele­fan­ten über­holt wird.

  28. Sabeth

    Hal­lo, ich und Freun­de sind dabei durch Abriss­zet­tel die Unter­schrif­ten­ak­ti­on wei­ter­zu­ver­brei­ten. Ich habe gele­sen, dass durch attac, oxfa mise­re­or etc. auch Unter­schrif­ten­ak­tio­nen am Lau­fen sind… mei­ne Fra­ge ist ob es nicht um eini­ges effek­ti­ver wäre wenn die Orga­ni­sa­tio­nen sich in die­sem Punkt zusam­men­schlie­ßen, sodass die Aktio­nen nicht unab­hän­gig von­ein­an­der laufen?

  29. Katrin Uhl

    So, kurz nach­dem ich sämt­li­che mir bekann­ten deut­schen Stras­sen­zei­tun­gen ange­schrie­ben habe, kam gleich die ers­te Ant­wort ins Haus geflat­tert: “wir machen mit. mfg” Dan­ke fifty-fifty!

    • Frank J.

      Pri­ma, Katrin!

  30. Frank J.

    Hal­lo Sabeth und Mario,

    ich habe eure Anfra­gen (es waren nicht die ein­zi­gen) als Anlass genom­men, mei­ne Mei­nung dazu auf­zu­schrei­ben. Ihre fin­det den Bei­trag hier unter:

    Mei­nung

    -Frank

  31. Anele

    Hal­lo, also Sabeth und ich sind heu­te in Mann­heim auf Unter­schrif­ten­jagd gegangen;)

    Unse­re Beobachtungen:
    — 22 Unter­schrif­ten von 35 Befrag­ten in 1,5 Std
    — nur 5 wuss­ten, was Lebens­mit­tel­spe­ku­la­ti­on ist

    Erfah­rung mit den Ablehnenden:
    — die meis­ten der­je­ni­gen die ablehn­ten, woll­ten nicht wis­sen, um was es ging
    — der Rest lehn­te beim Wort “Lebens­mit­tel­spe­ku­la­ti­on” ab und 2 wegen der Anga­be der Adresse

    Erfah­rung mit Gegenargumenten:
    Kei­ne, die­je­ni­gen, die unter­schrie­ben haben, waren rela­tiv leicht mit den fol­gen­den Sät­zen zu über­zeu­gen: “An der Bör­se wird mit Lebens­mit­teln spe­ku­liert. Die­se exzes­si­ve Spe­ku­la­ti­on führt zu extre­men Preis­schwan­kun­gen der Grund­nah­rungs­mit­tel. Wenn die Prei­se sehr hoch sind, kön­nen sich Men­schen in Ent­wick­lungs­län­dern kei­ne Grund­nah­rungs­mit­tel mehr leis­ten-> Hun­ger, Tod. Bei extrem nied­ri­gen Prei­sen ist die Exis­tenz­grund­la­ge der Bau­ern nicht mehr gesi­chert. Kurz: Es wird mit Hun­ger Pro­fit gemacht!”

    Dies reich­te bei uns voll­kom­men aus und unse­re anfäng­li­che Angst vor Gegen­ar­gu­men­ten ver­schwand recht schnell Es lohnt sich auf jeden Fall!
    Wir wer­den jetzt wei­ter an Zei­tun­gen und Fairtra­de online shops emails schrei­ben und wenn die Feri­en zu Ende sind unse­re Schu­le mit Fly­ern usw. zukleistern!

    lg Anele

    • Frank J.

      Hal­lo ihr Beiden,

      dan­ke für Euren Ein­satz und den Erfah­rungs­be­richt. Es ist klas­se zu sehen und moti­vie­rend für uns alle, dass wir sol­che Unter­stüt­zer haben!

      Am Mon­tag wer­den wir eine Online-Pla­kat-Kam­pa­gne star­ten (für mehr feh­len die Mit­tel), die wird hof­fent­lich noch mehr Auf­merk­sam­keit brin­gen. Wir las­sen nicht nach.

      Alles Gute nach Mannheim

  32. Anele

    Was sich bestimmt auch lohnt: Abriss­zet­tel in War­te­zim­mer von Arzt­pra­xen zu legen. Es kom­men stän­dig neue Leu­te und sie haben im War­te­zim­mer meis­tens nichts zu tun!:)

  33. Sabeth

    Bei 50 000 Unter­schrif­ten muss der Peti­ti­ons­aus­schuß des Bun­des­ta­ges die Peti­ti­on öffent­lich diskutieren.
    Es feh­len noch 44.483 Unterzeichnungen.

    Es leben c.a. 82 Mil­lio­nen Men­schen in Deutschland. 

    D.h. um 50 000 Unter­zeich­nu­gen zu errei­chen müs­sen nur 100 Leu­te, von etw. 60 Mil­lio­nen (=wahl­be­rech­tig­te), 450 Unter­schrif­ten in 7 Wochen (50 Tagen) sam­meln. Das sind etwa 64 pro Woche und neun pro Tag.
    Wenn 100 Leu­te an 15 Tagen jeweils 30 Unter­schrif­ten sam­meln so sind die 450 Unter­zeich­nun­gen schnell erreicht. 

    Neben Stän­den und per­sön­li­chem Anspre­chen auf der Stra­ße, kön­nen Ver­an­stal­tun­gen besucht wer­den, wie z.B an Schu­len, viel­leicht ist es mög­lich ein paar Wor­te an die Schüler‑, Eltern‑, und Leh­rer­schaft zu rich­ten. Auch in Unis, Cafés und Läden wer­den die Abreis­zet­tel sicher schnell gesehen.
    In den letz­ten Tagen habe ich fast 100 e‑mails ver­sen­det, mit der Bit­te die Peti­ti­on zu unter­stüt­zen. In unse­rer Lis­te waren regio­na­le Tages­zei­tun­gen aus ganz Deutsch­land, fai­re tra­de shops, online shops ver­schie­de­ner Bio­mar­ken, unab­hän­gi­ge Nach­rich­ten­an­gen­tu­ren etc etc. Wir hof­fen auf vie­le Unterstützer=)

    Zuletzt noch ein­mal zurück zu der klei­nen Rechnung…Anele und ich fan­gen schon mal an=)

    Herz­li­che Grü­ße Sabeth

    • Mario

      Oder anders gerechnet:
      Es gibt in Deutsch­land über 2000 Städ­te. Um 50.000 Unter­schrif­ten zu sam­meln, braucht es nicht ein­mal 25 Unter­schrif­ten pro Stadt.

    • Frank J.

      Sabeth, ich fin­de es klas­se, wie enga­giert ihr seid und dass ihr euch ernst­haft und krea­tiv mit der Sache und der Peti­ti­on beschäftigt.

      Wir wis­sen alle, dass wir mit der Anzahl der Unter­schrif­ten mäch­tig hin­ter unse­rem Plan her­hin­ken. Um so wich­ti­ger sind Unter­stüt­zer wie ihr, die zusätz­lich neue Kanä­le fin­den, das Anlie­gen in die Bevöl­ke­rung zu tragen.

      Ein “wei­ter so” klingt etwas dünn — aber es soll Aner­ken­nung und Moti­va­ti­on aus­drü­cken für eure Arbeit. Genau das brau­chen wir: Men­schen, die das Anlie­gen in ihrem Umfeld und dar­über hin­aus ver­brei­ten. Es ist immer wie­der erstaun­lich, wie weni­ge die Pro­ble­ma­tik ken­nen. Auf­klä­rung ist angesagt.

      Euer Bei­trag dazu ist wertvoll.

  34. Sabeth

    Mein vor­he­ri­ges Kom­men­tar ist als Infor­ma­ti­on und Ermu­ti­gung gemeint, bit­te nicht falsch verstehen=)=)

  35. frank westphal

    Sabeth, Anele.
    ich find euch klasse!

  36. Mario

    Erfah­rungs­be­richt Nr.3

    Kürz­lich traf ich beim Unter­schrif­ten­sam­meln auf den ers­ten und bis­lang ein­zi­gen Men­schen, der von die­ser Akti­on bereits etwas mit­be­kom­men hat­te. Jedoch nur am Ran­de. Und zwar auf Face­book. Ani­mie­ren ließ er sich dadurch aber nicht. Wes­halb, das hab ich ihn nicht gefragt. Im direk­ten Gespräch war dies jedoch anders. Da dau­er­te es nicht ein­mal drei Minu­ten, bis er unter­schrie­ben hat­te. Und sei­ne Freun­de auch. Es war über­haupt kein Pro­blem, den Sach­ver­halt nahe­zu­brin­gen. Mei­ne Ein­schät­zung: Der unper­sön­li­che Weg – ich mei­ne den Weg ohne direk­ten per­sön­li­chen Kon­takt – scheint rela­tiv inef­fi­zi­ent zu sein. Des­halb mein ganz per­sön­li­cher Rat: Ani­miert lie­ber 1 Natur­kost­la­den, der Unter­schrif­ten­lis­ten aus­legt, als dass ihr her­um­lauft und 100 Abriss­zet­tel auf­hängt. Am bes­ten aber, ihr ani­miert mög­lichst vie­le Stel­len, Unter­schrif­ten­lis­ten aus­zu­le­gen. Buch­hand­lun­gen, Klein­kunst­büh­nen, etc. was auch immer. Und hier­zu möch­te ich noch etwas anfügen:
    Nach mei­ner Erfah­rung ist es so, dass man sich um die­se Aus­le­ge­stel­len ganz beson­ders küm­mern muss. Es genügt nicht, ein­fach nur Lis­ten abzu­ge­ben, in der Hoff­nung, alles ande­re erle­digt sich von selbst. Da die­se Leu­te gewöhn­lich im ganz all­täg­li­chen Arbeits­stress sind und den Kopf voll haben mit ande­ren Din­gen, soll­te man es ihnen so ein­fach wie mög­lich machen und jede Arbeit abneh­men. D.h.: Man bringt die Klemm­bret­ter mit, legt die Peti­ti­on und eine Anzahl von Lis­ten hin­ein, bin­det den Kugel­schrei­ber dran und befes­tigt am Klemm­brett viel­leicht noch irgend­ei­nen klei­nen „Auf­stel­ler“ mit Blick­fang, damit man schon von Wei­tem sieht, wor­um es hier geht. Über­lässt man sol­che Klei­nig­kei­ten dem Zufall, ist auch das Ergeb­nis vom Zufall abhän­gig. Von Zeit zu Zeit bringt man neue Lis­ten und nimmt die vol­len Lis­ten mit, um sie hoch­zu­la­den. Sonst ver­gam­meln die näm­lich u.U., weil sie im besag­ten All­tags­stress vom Per­so­nal ein­fach ver­ges­sen wer­den. Oder das Per­so­nal hat kei­ne Zeit, neue Lis­ten zu kopie­ren, wes­halb Kun­den, die ger­ne unter­schrei­ben wür­den, nicht unterschreiben.
    Klingt jetzt alles etwas schul­meis­ter­lich, aber ich hof­fe, ihr versteht.

    • Frank J.

      Nein, Mario, das liest sich nicht schul­meis­ter­lich, son­dern realitätsnah.

      -Frank

  37. Sabeth

    Lie­ber Frank, vie­len Dank für dein Lob und dei­ne Ermu­ti­gung, das hat uns noch­mal wirk­lich sehr sehr gefreut und vor­al­lem bestärkt.
    Danke=)

  38. Sabeth

    Mario, du hast recht, dass das Anspre­chen auf jeden Fall effek­ti­ver ist… Wir haben an ein paar Stel­len nach­ge­schaut und tat­säch­lich wur­den eini­ge Zet­tel abge­ris­sen, die Fra­ge ist nur wie weit die­se kom­men. Die Abriss­zet­tel könn­te man eher als Zusatz sehen.…

  39. Mario

    > wäh­rend sie von sie­ben Ele­fan­ten über­holt wird.

    Ich muss mei­nen Kom­men­tar vom 7.4. kor­ri­gie­ren. Einer der sie­ben Ele­fan­ten tritt vor­erst auf ande­re Türen ein.
    Am 17.4. kam ne Mail von CAMPACT. Akti­on gegen Vor­rats­da­ten­spei­che­rung. Okay, aber …
    Am 12.4. kam bereits ne Mail. Und zwar wegen ner Akti­on gegen — sehr wich­tig!!!! — Bild-Zei­tung im Brief­kas­ten. Ich dach­te, ich sei im fal­schen Film. 

    >Die Abriss­zet­tel könn­te man eher als Zusatz sehen….

    Ja, Sabeth, so sehe ich das auch. Sie sind eine Ergän­zung oder Unterstützung.

  40. Anele

    Die Metho­de, die sich gera­de bei uns durch­setzt: Ich habe ein­mal 50 von den Unter­schrif­ten­lis­ten dru­cken las­sen und mache die Erfah­rung, dass in mei­nem Bekann­ten­kreis vie­le dazu bereit sind, ein paar Zet­tel mit­zu­neh­men und an ihrem Arbeits­platz oder in ihrem Freun­des­kreis Unter­schrif­ten zu sam­meln -> da ich die Zet­tel schon besit­ze und sie die­se nicht erst noch aus­dru­cken müs­sen! Das geht recht schnell und ist effek­tiv, wenn man gera­de kei­ne Zeit hat per­sön­lich auf Unrschrif­ten­jagd zu gehen!

    • Frank J.

      Ja, Anele, da sprichst/schreibst Du etwas an, das ich grund­sätz­lich eben­falls fest­stel­le (und es ist fast eine Lebens­weis­heit): Man muss in Vor­leis­tung tre­ten, um etwas zu errei­chen. Man muss etwas vor­zei­gen kön­nen, um ande­re Men­schen zu über­zeu­gen oder zu etwas zu moti­vie­ren. Und es muss die rich­ti­ge Bot­schaft sein, auch wenn das manch­mal etwas befremd­lich ist:

      Wenn wir Jan Joseph Lie­fers als Unter­stüt­zer prä­sen­tie­ren kön­nen, dann bekom­men wir auto­ma­tisch ein paar mehr Unter­schrif­ten. Setzt sich ein Pro­mi­nen­ter für die Peti­ti­on ein, dann ist das für man­che Men­schen aus­rei­chend, um zu unterzeichnen. 

      Redet aller­dings ein Akti­vist in der Fuss­gän­ger­zo­ne und prä­sen­tiert Fak­ten, die nur einen Schluss zulas­sen: Unter­zeich­nen! — ja dann gehen die meis­ten Men­schen acht­los dar­an vorbei.

      Ein Hand­zet­tel wird viel­leicht noch genom­men, aber Du weisst, wo der häu­fig landet.

      Es ist gut, die „rich­ti­gen“ Leu­te anzu­spre­chen und es denen so leicht wie mög­lich zu machen, sich für die Peti­ti­on ein­zu­set­zen. In gewis­ser Wei­se ist das auch zu ver­ste­hen, denn wir wer­den geflu­tet mit einer Unzahl von Initia­ti­ven, Bit­ten, Nach­rich­ten, Bil­dern, Geräuschen, …

      Ich den­ke, Ihr bei­den lernt auch etwas fürs Leben, indem ihr Eure Erfah­run­gen macht, wie unter­schied­lich Men­schen reagie­ren können.

      • Anele

        -> wie unter­schied­lich Men­schen reagie­ren können.
        Da gebe ich dir defi­ni­tiv voll und ganz recht! Wir haben nun wirk­lich die unter­schied­lichs­ten Reak­tio­nen gemacht, sowie vie­le Über­ra­schun­gen, posi­ti­ve wie nega­ti­ve. Teil­wei­se war es ein Jam­mer, dann wie­der­um ein Segen. Es geht eben auf und ab aber haupt­sa­che weiter;)
        Und es spie­len eben Sym­pa­thie und Ver­trau­en eine grö­ße­re Rol­le als die Sache oft selbst! Bei der Pro­mi­nez sowie bei uns. Man­che haben ein­fach unter­schrie­ben “weil wir es sind” und ande­re wie­der­um genau aus die­sem Grund nicht. Das ist wohl als mensch­lich zu bezeich­nen, doch eher hin­der­lich für deren Bewusst­sein. Denn es geht eben doch nicht nur um Unterschriften!
        Ich habe mich nun mal in “Die Hun­ger­ma­cher” von food­watch ein­ge­le­sen und fin­de es erschre­ckend, wie kom­plex und unver­tänd­lich das gan­ze The­ma ist! Ich habe nun immer noch nicht richitg ver­stan­den, wie die extre­men Preis­schwan­kun­gen zustan­de kom­men. Eben­so wenig, wie die index-fonds-hei­nis nur als Käu­fer auf­tre­ten kön­nen also long gehen, da sie doch ihre Kon­trak­te vor deren Aus­lauf “glatt­stel­len” müs­sen (also noch short gehen müs­sen) bzw. wie Land­wirt und z.B. Mül­ler kei­ne Gewin­ne machen kön­nen die ande­ren aber schon. Ich bin der Sache schon näher, nur ganz durch­blickt habe ich es wirk­lich nicht. Außer­dem unter­schei­den sich auch die Erklä­run­gen wie zb. das Video von weed mit dem food­watch text! Oder sie unter­schei­den sich doch nicht und ich habe ein­fach nur zu wenig Ahnung;) Viel­leicht kann mir ja jemand wei­ter­hel­fen, denn ich wür­de es ger­ne ganz verstehen!

  41. Mario

    Erfah­rungs­be­richt Nr. 4

    Habe heu­te 158 Unter­schrif­ten hoch­ge­la­den. Beson­ders erfreu­lich: Ein klei­nes Geschäft, bei dem erst seit 5 Tagen Lis­ten aus­lie­gen, hat­te bereits 63 Unter­schrif­ten gesam­melt. Und: zwei neue Sam­mel­stel­len gefunden. 

    Und noch ein Tipp für Schau­spie­ler: Als laut strei­ten­des Ehe­paar durch eine stark fre­quen­tier­te Ein­kaufs­stra­ße lau­fen, voll­be­packt mit Ein­kaufs­tü­ten, und “hem­mungs­los” über Sinn und Unsinn der Nah­rungs­mit­tel­spe­ku­la­ti­on debattieren.

    • Frank J.

      Die Ehe­paar-Idee ist klas­se! Mal schau­en, ob Anke sich das traut. Ob das aber klappt? Schon mal aus­pro­biert, Mario?

      • Mario

        >Schon mal ausprobiert

        Ansatz­wei­se. Zwei Atta­cis, die ich ken­ne, haben es schon prak­ti­ziert. Das Schö­ne dar­an: man kann es über­all anwen­den, wo man genug Publi­kum hat. Zum Bei­spiel vor einem Café mit Außen­be­stuh­lung. Da kön­nen die „Schau­lus­ti­gen“ sogar sit­zen und haben Muse, dem Trei­ben voy­eu­ris­tisch bei­zu­woh­nen. In den Streit kann man sämt­li­che Argu­men­te für und wider ein­flie­ßen las­sen und das – je nach Lau­ne und Umge­bung – auf eine mehr oder weni­ger sar­kas­ti­sche Art. Sie­he dein Argu­ment „Ich fin­de es rich­tig, was Nik­ki schreibt …“ (https://www.facebook.com/events/298039090263819/).
        Und am Ende hält man ein klei­nes Trans­pa­rent o.ä. hoch: „Wir ver­zich­ten auf Gage. Spen­den Sie Ihre Unter­schrift unter occupy-occupy.de.“ Für die­je­ni­gen, die Spaß haben am Schau­spie­lern und Pro­vo­zie­ren, ist das eine Alter­na­ti­ve zum Unterschriftensammeln.

  42. BukTom Bloch aka Burkhard Tomm-Bub, M.A.

    Guten Tag.
    Vor Kur­zem war ich beim “Umsonst — Floh­markt” in Mannheim.
    In jedes Buch, jede Illus­trier­te, jede DVD und jede VHS — Cas­set­te, etc. die ich gespen­det habe, hat­te ich zuvor einen fly­er ein­ge­legt, auch wäh­rend der Ver­an­stal­tung habe ich natür­lich verteilt.
    Die Foto- Doku davon habe ich dann wie­der in den Net­zen ver­brei­tet, fb, G+, twit­ter, Blog, usw.
    Das Blog — Album ist z.B. hier:
    http://kopfmahlen.blogspot.de/2012/04/umsonstflohmarkt-petition-verhungern.htmlhttp://kopfmahlen.blogspot.de/2012/04/umsonstflohmarkt-petition-verhungern.html
    … auch eine Idee zur Verbreitung!
    MfG
    BTB

  43. Sabeth

    Oft tut auch der Unrecht der nichts tut. Wer das Unrecht nicht ver­bie­tet, wenn er kann, der befiehlt es. 

    Mark Aurel 121–180 n. Chr.

    • Frank J.

      Du hast Dei­nen Mark Aurel bes­ser gele­sen als ich, Sabeth.

      Ich hal­te den Gedan­ken für rich­tig — und er führt mich wei­ter zu einem The­ma, das ich im Mai ger­ne for­cie­ren möch­te, wenn es die Zeit zulässt: die Menschenrechte. 

      Der „Inter­na­tio­na­le Pakt über wirt­schaft­li­che, sozia­le und kul­tu­rel­le Rech­te“ regelt in Arti­kel 11 etwas, das als „Recht auf ange­mes­se­ne Ernäh­rung“ über­schrie­ben wird. Dar­in wer­den nicht Sekt und Kavi­ar behandelt.

      Die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land hat die­sen Pakt im Jahr 1973 unter­zeich­net und ist dar­an gebun­den. Trotz­dem lässt unser Land es zu, dass hier mit Finanz­pro­duk­ten gehan­delt wird, die zu Hun­ger und Tod führen.

      Wenn alles klappt, wer­den hier bei occupy-occupy.de ver­mut­lich mehr lesen zu die­sem Thema.

  44. Mario

    Alter­na­ti­ve zum Klemmbrett

    Wie im Erfah­rungs­be­richt Nr.3 erwähnt, habe ich eini­ge Sam­mel­stel­len, die Unter­schrif­ten aus­le­gen, mit Klemm­bret­tern aus­ge­stat­tet. Heu­te hab ich eine kos­ten­güns­ti­ge­re Alter­na­ti­ve entwickelt.
    Man neh­me zwei Foto­kar­tons im For­mat DIN A4. Man lege zehn Kopien dazwi­schen, die auf der Vor­der­sei­te mit der Unter­schrif­ten­lis­te bedruckt sind und auf der Rück­sei­te mit dem Peti­ti­ons­text. Und zwar so, dass beim Vor- und Zurück­blät­tern bei­de Sei­ten vom Betrach­ter aus les­bar sind. Man loche den so ent­stan­de­nen Mini-Sta­pel und bin­de die Blät­ter an den Lochun­gen mit­tels zwei­er Schnü­re o.ä. so zusam­men, dass sie genü­gend Spiel haben. Man kle­be auf die Front­sei­te des Hef­tes nun eine drei­ecki­ge Stüt­ze – eben­falls aus Fotokarton.
    Geschlos­sen sieht das so aus: http://img6.imagebanana.com/img/dzu7vznr/Sammelmappe01.JPG
    Aus einer ande­ren Per­spek­ti­ve so: http://img6.imagebanana.com/img/vohba2k6/Sammelmappe02.JPG
    Klappt man jedoch die Stüt­ze aus und öff­net das Heft, um es dann auf einen Tisch oder eine Laden­the­ke zu stel­len, wird dar­aus das hier: http://img7.imagebanana.com/img/d14f33hg/Sammelmappe03.JPG
    Ist eine Lis­te voll­ge­schrie­ben, klappt man sie ein­fach hoch, wobei dann der Peti­ti­ons­text auf der Rück­sei­te zu sehen ist. Die Map­pe hat den Vor­teil, dass Peti­ti­ons­text und Unter­schrif­ten­lis­ten auf eine platz­spa­ren­de und sinn­vol­le Art ver­bun­den sind. Und sie fällt stär­ker auf als ein ein­fa­ches Klemmbrett.
    Wenn man möch­te, kann man mit­tels drit­ter Lochung und Schnur noch einen Kugel­schrei­ber befestigen.

    • Mario

      Habe ges­tern ver­sucht, in diver­sen bay. Städ­ten wei­te­re Lis­ten (Map­pen) zu depo­nie­ren. Dabei zeig­te sich wie­der, wie wich­tig die Prä­sen­ta­ti­on der Lis­ten ist. In einem Bio­le­bens­mit­tel­markt, der bereits selbst Lis­ten aus­ge­legt hat­te, zähl­te ich ledig­lich 16 Unter­schrif­ten inner­halb eines Zeit­raums von fast 4 Wochen. Ein ande­rer Bio­markt von ver­gleich­ba­rer Grö­ße sam­mel­te im sel­ben Zeit­raum 82 Unter­schrif­ten. Wes­halb die­ser Unter­schied? Der eine Markt hat­te nur ein paar unschein­bar wir­ken­de lose Blät­ter aus­ge­legt, die man leicht über­se­hen konn­te. Im ande­ren Markt stand direkt neben den Lis­ten ein Auf­stel­ler mit dem Pla­kat, so dass man schon aus grö­ße­rer Ent­fer­nung auf­merk­sam wur­de. Klei­ne Ursa­che, gro­ße Wirkung.

  45. BukTom Bloch aka Burkhard Tomm-Bub, M.A.

    Guten Tag,
    hier ist ein neu­er yt- clip.
    Die Fotos zei­gen zwar über­wie­gend “nur” das Camp. Es reg­ne­te etwas und zugleich lief ein Vor­trag über Land­raub in Afri­ka. Aber zumin­dest bei den ers­ten Bil­dern sieht man klar, dass die Auf­stel­ler für die Peti­ti­on und die Unter­schrif­ten­lis­ten selbst vor wie nach prä­sent und im Bewusst­sein sind.
    Und so soll es sein. Sicht­bar und beharrlich.
    MfG
    Buk­Tom Bloch
    http://www.youtube.com/watch?v=aFY90HqtlZI

  46. Mario

    Neu­es Mode­ac­ces­soire. Kann zu fast allem und über­all getra­gen wer­den. Zum T‑Shirt, zur Jacke, zur Blu­se. Auf der Stra­ße, im Restau­rant, bei öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen. Mit psy­cho­lo­gi­schen Dia­gno­sen sei­tens der Pas­san­ten über die see­li­sche Ver­fas­sung des Trä­gers soll­te gerech­net werden.
    Bild: http://img6.imagebanana.com/img/uccg03vo/Latz_02.JPG

  47. Anele

    Ich hät­te da mal eine Fra­ge: Die Unter­schrif­ten, die ihr auf der Bien­na­le gesam­melt habt, ladet ihr die aktu­ell hoch oder macht ihr das am Ende auf einmal?

    • Frank J.

      Die Papier­un­ter­schrif­ten — egal woher — wer­den nach und nach hochgeladen.

  48. Mario

    Als ich heu­te Lis­ten ein­sam­mel­te, die ich in diver­sen Geschäf­ten aus­lie­gen habe, sag­te mir eine Kun­den­be­ra­te­rin Fol­gen­des: Nach­dem sie die Kun­den immer wie­der auf die Peti­ti­on hin­ge­wie­sen hat­te, bekam sie von den Kun­den häu­fi­ger das Feed­back, dass die­se bereits übers Inter­net von der Peti­ti­on erfah­ren hat­ten. Unter­zeich­net hat­ten sie im Inter­net jedoch nicht. Erst durch den Hin­weis direkt vor Ort (im Laden) wur­den sie ani­miert, die Peti­ti­on zu unter­schrei­ben. War­um ist das so? Ich ver­mu­te mal, es liegt an der Selek­ti­on. Wenn ich im Inter­net unter­wegs bin, folgt mein Surf­ver­hal­ten mei­nen pri­mä­ren Inter­es­sen. Und was nicht pri­mär ist, wird erst mal ausgeblendet.

  49. Mario

    ICH HABE SPEKULATION MIT NAHRUNGSMITTELN SATT

    „Ich bin gegen Nah­rungs­mit­tel­spe­ku­la­ti­on, weil kein Mensch ver­hun­gern sollte.“

    „Spe­ku­la­ti­on mit Nah­rungs­mit­teln ist ein Ver­bre­chen an der Gesellschaft.“

    „Mit Leben spielt man nicht.“

  50. Katrin Uhl

    Ich möch­te mich hier noch­ein­mal herz­lich bei den Akti­vis­ten von Occu­py Frei­burg bedan­ken. Die­se haben 1. mit­ge­hol­fen, unse­ren Info­stand am 18. April zu einem vol­len Erfolg zu machen. Wei­ter­hin haben sie bei einer Info­stand­ak­ti­on am 12. Mai wie­der für unse­re Peti­ti­on gesam­melt. Es kamen dabei zwar nicht sehr vie­le Unter­schrif­ten zusam­men, was dar­an lag, dass es sehr ruhig war bei der Akti­on, aber ich fin­de es groß­ar­tig, dass Occu­py Frei­burg sich so sehr enga­giert für das Anlie­gen! Danke 🙂

  51. Mario

    Bevor die Sam­mel­frist abläuft und die­se Sei­te vom Netz genom­men wird, möch­te ich die letz­te Gele­gen­heit nut­zen, mich bei allen zu bedan­ken, die mich beim Sam­meln unter­stützt haben. Ins­be­son­de­re beim Bio-Super­markt Lol­lo Ros­so und dem Natur­kauf­haus Body&Nature, von denen ich einen Groß­teil mei­ner Unter­schrif­ten erhal­ten habe. Des Wei­te­ren bei der Buch­hand­lung Neu­er Weg und dem Welt­la­den Würz­burg sowie beim Thea­ter Ensem­ble, der Werk­statt­büh­ne und dem Tee­raum. Allen ande­ren, die ich – unbe­kann­ter­wei­se — zum Sam­meln ani­mie­ren konn­te, sage ich eben­falls dan­ke und hof­fe, dass sie ihre Sam­mel­bö­gen recht­zei­tig nach Ablauf der Frist hoch­la­den bzw. nach Birstein sen­den. Dan­ke. Dan­ke. Danke.

  52. Sabeth

    Hal­lo ihr Lieben,
    wie schon erwähnt, hat­te ich vor eini­gen Wochen mit Anele etwa 100 e‑Mails an ver­schie­de­ne Zei­tun­gen (uab­hän­gi­ge, regio­na­le, etc. etc. ) fai­re tra­de shops, Bio­lä­den usw. gesen­det. Lei­der und zu gro­ßem Erstau­nen kam eine ein­zi­ge zurück, von Spie­gel print, mit der Nach­richt, dass mein Anlie­gen an den zustän­di­gen Fach­be­reich wei­ter­ge­lei­tet wird. Viel­leicht war es nur ein Traum und es wur­den nie 100 e‑Mails versendet.
    Nun gut. In der Schu­le hat­ten wir Erfolg, vor­al­lem durch einen auf­ge­schlos­se­nen Herrn, der mit vol­lem Inter­es­se bereit war uns zu unter­stüt­zen. Wir sam­mel­ten Unter­schrif­ten und die Peti­ti­on wur­de in einer Rund­mail an Eltern und Leh­rer bekannt gegeben. 

    Das Sam­meln durch die Lis­ten war am effek­tivs­ten und Anele hat­te eini­ge gute Ver­bin­dun­gen die zu Sam­mel­stel­len wurden. 

    Die Zahl der Unter­schrif­ten ist zwar von den 50.000 weit ent­fernt, den­noch sind nun fast 12.000 wei­te­re Men­schen über das The­ma infor­miert, sind sich bewusst, kämp­fen dage­gen an oder haben wenigs­tens schon ein­mal gehört, dass die Spe­ku­la­ti­on mit Nah­rungs­mit­teln exis­tiert. Damit ist es defi­ni­tiv nicht vorbei. 

    Vie­len Dank an Dich Frank, da du uns stets auf dem Lau­fen­den gehal­ten hast und immer noch hältst=)

    Herz­lichst, Sabeth

  53. Mario

    Hal­lo Sabeth,
    was dei­ne e‑Mail-Akti­on betrifft und das Sam­meln per Lis­ten, decken sich dei­ne Erfah­run­gen genau mit mei­nen. Hät­te ich frü­her gewusst, was ich heu­te weiß, ja dann … 😉

Zum Nachlesen
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Hungermarsch nach Berlin
Die Petition wurde zu Fuss in 16 Tagen und mehr als 500 km nach Berlin getragen.

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Erinnerungen

Erinnerungen

Es ist kei­ne gute Erin­ne­rung, wenn man sich das mitt­ler­wei­le schon alt zu nen­nen­de Video (es ist 2010 erschie­nen) mit Hei­ke Makatsch und Jan Josef Lie­fers anschaut.

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Schweine!

Schweine!

Knapp drei Jah­re sind nun ver­gan­gen.  Nun wer­de ich wie­der an unse­re Aktio­nen gegen Spe­ku­la­ti­on mit Nah­rungs­mit­teln erin­nert:  Das soge­nann­te „Schwei­ne­hoch­haus“ in Maas­dorf (Sach­sen-Anhalt) ist ins Gere­de gekommen.

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Kaum zu verdauen

Kaum zu verdauen

Ein Ent­wurf des Koali­ti­ons­ver­trags zwi­schen CDU/CSU und SPD liegt vor.  Mehr als 170 Sei­ten ist er lang, man­che Punk­te sind noch ohne Inhal­te (Bei­spie­le: Prä­am­bel, Arbeits­wei­se). Was wird die­ser Ver­trag für die Spe­ku­lan­ten in Sachen Nah­rungs­mit­tel bedeuten?

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Grosse Dinge

Grosse Dinge

Ich habe die Äus­se­run­gen noch in den Ohren:  Wenn wir die Mehr­heit hät­ten, ja, dann könn­ten wir etwas bewe­gen beim The­ma Spe­ku­la­ti­on mit Nah­rungs­mit­teln.  Nun hat die SPD momen­tan die Chan­ce, das The­ma in die Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen einzubringen.

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Schäuble ist Schuld?

Schäuble ist Schuld?

food­watch ist nicht zim­per­lich und legt in ihrem News­let­ter noch­mal nach. Einer der Kern­sät­ze lau­tet: „Letzt­lich ist der Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter also doch vor der Finanz­lob­by auf die Knie gegangen.“

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An den Deutschen Bundestag
Knapp 27.000 Menschen haben diese Petition von Occupy und der KAB unterzeichnet.

Hungermarsch nach Berlin
Die Petition wurde zu Fuss in 16 Tagen und mehr als 500 km nach Berlin getragen.

Kampagnen-Video