Occupy:Occupy

vom Scheitern einer Bewegung

Im März 2012 gründeten wir eine Gruppe namens Occupy:Occupy. Der Auslöser war, dass wir es leid waren, wie die Occupy-Bewegung sich in Deutschland präsentierte.

Vor allem Occupy:Frankfurt — mit dem medial vielbeachteten Camp das Flaggschiff der deutschen Occupier — war ein Hort der Beliebig- und Ziellosigkeit.

Uns war klar: Das völlig unzureichende Erscheinungsbild in Kombination mit der Blauäugigkeit vieler AkteurInnen würde zum schnellen Ende der Bewegung führen.

Wir sollten bedauerlicherweise Recht behalten — und  mit unserem Thema „Spekulation mit Nahrungsmitteln  verbieten“ scheitern.

Zum Nachlesen
Hier finden Sie eine Übersicht über alle unsere Artikel vom März 2012 bis heute.

Unsere Facebook-Seite
war für unsere Kommunikation ein wichtiges Werkzeug. Sie existiert noch immer.

Kommentare zur Petition

Das sagt die Politik

24 % der angefragten Politiker und Partei-Organisationen haben uns geantwortet — ein ernüchterndes Ergebnis.

Eine Auswahl der Stimmen:

Lesen Sie alle Reaktionen hier.

An den Deutschen Bundestag
Insgesamt haben knapp 27.000 Menschen diese Petition unterzeichnet.

Hungermarsch nach Berlin
Die Petition wurde zu Fuss in 16 Tagen und mehr als 500 km nach Berlin getragen.

Kampagnen-Video

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